Die teuersten Spielzeuge

Wer noch eine alte Märklin-Eisenbahn im Kellern liegen hat, sollte die Loks und Wagons mal auspacken und nach den Seriennummer schauen: Denn die kleinen Eisenbahnen können unter Umständen ein Vermögen Wert sein. Bis zu 50.000 Euro geben Sammler für einen Zug aus. Gleiches gilt für die ersten Ausgaben der Schlümpfe in den Überraschungseiern: Da ist für einen Nachtwächterschlumpf schon mal 12.000 Euro hingelegt worden.

Ganz oben auf der Auktionsliste von Spielzeugen stehen die Steiff-Teddybären. Ein Original aus dem Jahr 1926 wurde für 156.240 Euro verkauft. Generell gelten alle Steiff-Teddys, die vor 1970 produziert worden, als Raritäten. allerdings entscheidet auch der Zustand über den Preis.

Auch moderne Geräte können noch ein Vielfaches ihres Originalpreises erzielen. So kann man Originalkonsolen von Nintendo bei eBay für mehrere hundert Euro sehen. Auch hier gilt: Sie müssen noch funktionieren.

Wenn die Liebe zu weit geht

In Museen wird man auch Sammlerstücke finden wie die Schweinereiter von Soltau, die es kaum noch woanders zu sehen gibt. Selbst eine moderne Barbie-Puppe kann einige zehntausend Dollar aufrufen, wenn sie von einem berühmten Designer wie Stefano Canturi gestaltet worden ist. Der Preis von 200.000 Dollar kam auch durch eine kleine Diamantenhalskette zustande, die die Puppe trug.

Wie weit die Sammlerleidenschaft gehen kann zeigte sich übrigens am Investmentbanker Paul Greenwood. Der hatte unter anderem einen Steiff-Teddy in der Harlekin-Ausrüstung gekauft, aus feinster Mohairwolle, für etwa 54.000 Euro. Und das war nur ein Teil seiner Sammlung. Das Problem: Es war auch das Investment, dass er Kunden versprochen hatten. Nur wussten die nicht, dass ihr Geld in Teddybären gehen würde, und zeigten den Banker an.

Die ersten Roboterspielzeuge aus Japan sind ebenfalls heiß begehrt. Von den Masudaya Robot gibt es nur wenige Modelle. Sie waren aus Blech, eine Batterie trieb einen kleinen Motor und damit die Räder an. In den 50er Jahren kosteten sie 25 Dollar, jetzt zahlen Sammler bis zu 34.000 Euro dafür.

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